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AM TAG DER TOUR

So läuft ein Super-Jeep-Tag zur Eishöhle ab

Es gibt weder Straße noch Tor – nur einen umgebauten 4x4, eine Ebene aus schwarzem Sand und eine Wand aus Eis. So sieht ein Katla-Super-Jeep-Tag in groben Zügen aus.

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Treffpunkt in Vík

Die Touren starten in Vík í Mýrdal, dem südlichsten Dorf Islands, direkt an der Ringstraße unterhalb des Mýrdalsjökull-Gletschers. Da der Ausgangspunkt das Dorf und nicht der Gletscher ist, befinden sich die meisten Teilnehmer bereits an der Südküste, wenn sie aufbrechen – ein Aufenthalt in oder nahe Vík macht die Logistik weitaus einfacher, als am selben Morgen aus Reykjavík anzureisen. Sie treffen Ihren Guide und den Super-Jeep im Dorf, und von dort wird die gesamte Tour durchgehend geführt. Genaue Treffpunkte, Zeiten und Leistungen variieren je nach Anbieter, daher ist die Live-Liste der richtige Ort, um die Details für Ihr Datum zu bestätigen, statt sich auf eine feste Beschreibung zu verlassen – dies ist eine Tour, bei der die Details wirklich mit der Jahreszeit und dem Wetter wandern.

Der Super-Jeep selbst

Das Fahrzeug ist kein Gimmick – es ist das Einzige, was die Höhle erreicht. Super-Jeeps sind stark modifizierte 4x4-Fahrzeuge: angehobenes Fahrwerk, kraftvolle Antriebe und übergroße Niederdruckreifen, die das Gewicht des Fahrzeugs verteilen, sodass es über weichen Sand gleitet und auf losem Eis Halt findet, statt einzusinken. Es handelt sich um dieselbe Fahrzeugklasse, mit der Islands Guides die abgelegenen Hochebenen im Landesinneren erreichen. Das An-Bord-Gehen ist Teil des Erlebnisses – das sind große, zweckmäßige Maschinen, gebaut für Gelände, das normale Autos, selbst Standard-4x4, schlicht nicht durchqueren können. Die Fahrt ist robuster als ein Bustransfer – und genau das ist der Punkt: Sie werden in Gelände ohne Straße getragen, von einem Fahrzeug, das genau dafür konstruiert wurde.

Über die schwarzen Sande

Zwischen Vík und dem Gletscher liegt Mýrdalssandur, eine riesige Sanderfläche aus weichem, schwarzem Vulkansand, den Katlas vergangene Fluten abgelagert haben. Die Fahrt darüber hin zu einer fernen Eiswand ist wirklich Teil der Tour und keine tote Zeit – ein Abschnitt karger, fast mondartiger Landschaft, den die meisten Besucher nie sehen, weil man sie mit einem normalen Auto nicht erreichen kann. Die Anfahrt nimmt typischerweise einen guten Teil des Ausflugs in Anspruch und macht aus Gelände ohne Straße eine machbare Etappe. Zu beobachten, wie der Gletscher von einem weißen Fleck am Horizont zu einer imposanten Front aus Eis und Sediment heranwächst, gehört zu den stillen Höhepunkten des Tages – und es verdeutlicht, wie abgelegen die Höhle wirklich ist, auf die Sie zusteuern.

An der Gletscherfront

Am Gletscher angekommen, verlassen Sie den Super-Jeep und gehen zu Fuß mit Ihrem Guide auf oder entlang des Eises weiter. Das ist echtes Gletschergelände – uneben, mitunter rutschig, mit der zerklüfteten, sandigen Front des Kötlujökull, die vor Ihnen aufragt. Die Guides stellen in der Regel die nötige Sicherheitsausrüstung für die Oberfläche bereit, etwa Steigeisen und Helm, und sie geben das Tempo vor. Bevor jemand die Höhle betritt, prüft der Guide deren Stabilität, denn natürliche Gletscherhöhlen können unberechenbar sein. Der Fußmarsch zum Eingang ist meist der körperlich anspruchsvollste Teil des Tages, auch wenn es keine Bergsteigerexpedition ist; gefragt sind eine normale Beweglichkeit und sicherer Tritt, nicht besondere Fertigkeiten.

In der Höhle

Drinnen erwartet Sie genau das, weshalb Sie gekommen sind: Kammern aus blauem Eis, durchzogen von den dunklen Bändern vulkanischer Asche, die die Katla-Höhle so unverwechselbar machen. Die Guides lassen Ihnen Zeit zum Schauen, Fotografieren und In-sich-Aufnehmen und erklären oft, wie die Höhle entstanden ist und warum sie bis zur nächsten Saison verschwunden oder verwandelt sein wird. Da es sich um ein Naturphänomen handelt, hängen Größe, Form und Farbe vollständig vom Eis des jeweiligen Jahres ab – keine zwei Besucher in verschiedenen Jahreszeiten sehen exakt dieselbe Höhle. Genau diese Vergänglichkeit macht den Reiz aus: Sie stehen in etwas, das der Gletscher in diesem Winter geschaffen hat und wieder auflösen wird – an einem Ort, den Sie aus eigener Kraft nie erreicht hätten.

Zeitrahmen und was variiert

In der Regel handelt es sich um Halbtagesausflüge: die Fahrt hinaus über die Sandflächen, die Zeit am Gletscher und in der Höhle sowie die Rückfahrt. Darüber hinaus variieren die Details tatsächlich – genaue Dauer, Gruppengröße, Treffpunkt und Inklusivleistungen unterscheiden sich je nach Anbieter und ändern sich mit den Bedingungen, daher ist die Live-Auflistung die ehrlichste Quelle für Ihr Datum. Planen Sie außerdem Flexibilität ein: Wetter und Gletscherbedingungen an der Südküste können eine Abfahrt kurzfristig verschieben oder absagen, und die Anbieter fahren zu der Höhle, die gerade sicher ist, statt zu einem festen Ort. Betrachten Sie mögliche Wetteränderungen als Teil des Deals, nehmen Sie sich mehr als einen möglichen Tag, wenn die Höhle der einzige Grund Ihrer Reise ist, und bestätigen Sie kurz vor dem Termin erneut.

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